Was leistet mein Makler eigentlich für mich


Gute Immobilienmakler: Gibt es die überhaupt?


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WIE FINDE ICH EINEN GUTEN IMMOBILIENMAKLER?
UND WAS LEISTET EIN GUTER MAKLER ÜBERHAUPT?


Man hört sie immer wieder: Die klischee-behafteten Geschichten über Immobilienmakler, die sich für ein Telefonat, eine E-Mail oder das Aufschließen der Wohnungstüre ihre sowieso viel zu hohe Provision einstreichen. Nicht wenige sind schon mal an ein schwarzes Schaf der Branche geraten. Und leider kam der Beruf des Immobilienmaklers auch inmitten des politischen Diskurses über das Besteller-Prinzip nicht gut weg. Die Zwei-Parteien-Situation zwischen Vermieter und Mieter beziehungsweise Käufer und Verkäufer polarisiert.

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»Ein guter Immobilienmakler ist ein Dienstleister.«







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»Ein qualifizierter Makler nimmt sich Zeit für seinen Kunden.«







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»Ein guter Makler ist Vermittler zwischen zwei Parteien.«



Was also zeichnet einen guten Immobilienmakler aus? Geht es wirklich nur darum, Immobilien nachzuweisen und die entsprechenden Daten in ein Exposé oder ins Netz zu stellen? Oder steckt mehr dahinter?


Der Gute Immobilienmakler leistet Dienst am Kunden

Ein guter Immobilienmakler ist ein Dienstleister. Das Wort Dienstleistung setzt sich zusammen aus Dienst (am Kunden) und Leistung (etwas für jemanden tun). Und es gibt eine Vielzahl an Leistungen, die der Immobilienmakler in seinen Dienst am Kunden stellt. Beispielsweise begutachtet er Grundstücke und Gebäude und erstellt Verkehrswertgutachten sowie Marktwertanalysen. Eine fachlich fundierte Expertise ist dabei nicht aus drei oder fünf Kennzahlen zu ermitteln, wie es oft in Online-Angeboten angepriesen wird. Sie bezieht sich vor allem auch auf das sichtbare, hörbare oder auch spezielle Umfeld des zu bewertenden Objektes.

Der gute Immobilienmakler beschafft Objektunterlagen, stellt sie zusammen und analysiert diese. Gibt es bestehende Mietverträge? Sind Baulasten eingetragen? Gibt es Wegerechte? Sind die Objektunterlagen nicht komplett – was häufig der Fall ist – weiß der Makler, wie man diese vervollständigt, und kennt die entsprechenden Wege. Mal fehlt die Teilungserklärung, mal die Berechnung der Wohnfläche. Ist der Energieausweis erstellt? Was sagt das Grundbuch aus? Gibt es dort Eintragungen, die einen Verkauf erschweren oder gar unmöglich machen? All diese Fragen können mithilfe eines guten Immobilienmaklers beantwortet werden.


Transparent und fair: So arbeitet der gute Makler

Ein fachlich guter Makler gibt darüber hinaus wertvolle Hinweise zum Kaufvertragsrecht. Er benennt leistungsorientierte Notare, kennt die Ansprechpartner beim zuständigen Bauamt und hilft mit, die richtige Finanzierung zu finden. Ein qualifizierter Makler ist dazu fähig, ein genaues Bild der Marktlage zu zeichnen. Er nimmt sich Zeit für seinen Kunden und setzt ihn beim Vertragsabschluss niemals unter Zeitdruck, sondern ermöglicht ihm die ausführliche Prüfung des Angebots. Ein Makler, der seine geplante Vorgehensweise detailliert erläutert, hat seinen Auftrag als Dienstleister verstanden. Kunden dürfen vom guten Makler einen schriftlichen Vertrag verlangen, in dem zusätzlich alle Vergütungsfragen geregelt sind.

Dem guten und kundenorientierten Makler geht es nicht darum, den höchsten Preis zu suggerieren und zum Beispiel im Bieterverfahren das Letzte herauszuholen. Er erzielt einen fairen und nachvollziehbaren Preis, der sich am Verkehrswert und am Marktpreis orientiert. Denn bei einem guten Geschäft sind unter dem Strich die Vorteile zwischen beiden Parteien gleich verteilt. Und genau an dieser Stelle beißt sich die berühmte Katze in den Schwanz.


Das Besteller-Prinzip: Fairer Ansatz oder falsch gedacht?

Anders als bei einem Rechtsanwalt, der in einem Prozess in der Regel nur die eine Partei vertritt, ist der Makler Vermittler zwischen den Parteien. Und das zum Nutzen beider Seiten. Sprich, seine Dienstleistung kommt immer beiden Parteien zugute. Das sogenannte Besteller-Prinzip wird also ad absurdum geführt: Nicht der, der bestellt, sollte alleine die Musik bezahlen, sondern beide Seiten sollten sich das Salär entsprechend teilen. Jeder, der eine Leistung erhalten hat, sollte entsprechend dafür entlohnen.

Auch beim Thema Vermietung hat das Besteller-Prinzip nachweislich seinen Sinn verfehlt: Der Makler ist auch hier für den Vermieter, der seine Wohnung an einen ordentlichen und solventen Mieter abgeben möchte, und den Mieter, der eine ordentliche, trockene und saubere Wohnung anmieten möchte, in vollem Umfang tätig. Der Mieter möchte genau wie der Vermieter seine rechtlichen wie persönlichen Interessen gewahrt sehen. Der Makler als Mittler ist hier der richtige Ansprechpartner. Die Dienstleistung je hälftig zu honorieren, wäre der richtige und faire Weg.


Der gute Makler arbeitet für beide Seiten

Beim Verkauf ist der Makler logischer Weise auch Ansprechpartner und Mittler beider Parteien. Denn nicht nur der Haus- oder Wohnungsverkäufer möchte einen solventen und passenden Käufer finden, auch der Käufer möchte mit einem guten Gefühl eine Immobilie erwerben. So stellt der gute Immobilienmakler auch hier Kontakte zu Bausachverständigen, Handwerkern und Fachleuten her. Auch die Machbarkeit einer Finanzierung klärt der Makler im Interesse beider Seiten ab. Denn kaufen wollen, kaufen können und es letztendlich in aller Konsequenz auch tun sind grundverschiedene Dinge.

Aufgabe eines guten Immobilienmaklers ist es in jedem Fall, beide Seiten so zusammenzubringen, dass nach Abschluss des Geschäftes alle Seiten ihren Vorteil haben und zufrieden sind. Er hilft auf dem immer komplexeren und reglementierteren Immobilienmarkt. Was ist mit Förderungsmöglichkeiten? Wie gehe ich mit Feuchtigkeit im Haus um? Wie ermitteln sich Sanierungs- und Renovierungskosten? Der professionelle und leistungsorientierte Immobilienmakler weiß hier auf viele Fragen eine Antwort – sachverständig und kompetent.

Nutzen Sie diese Kompetenz! Der gute Immobilienmakler steht Ihnen immer partnerschaftlich und fachmännisch zur Seite – egal, ob Sie Käufer, Verkäufer, Mieter oder Vermieter sind.



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